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Profil: |
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Politikwissenschaftlerin und Nahostexpertin Lilia Chalghoumi:
Lilia Chalghoumi wurde am 02. April 1978 in Hamburg/Deutschland als älteste Tochter einer tunesischen Familie geboren. Ihre frühe Kindheit wurde primär durch die deutsche Kultur geprägt. 1984 beschlossen ihre Eltern, sie ihre schulische Ausbildung und Erziehung im Heimatland Tunesien abschließen zu lassen. Dort besuchte Sie das gymnasiale Klosterinternat in Bizerte - Tunesien und absolvierte die gymnasiale Unterstufe. 1995 kehrte Lilia Chalghoumi nach Deutschland zurück und erlangte 1998 die allgemeine Hochschulreife am Hamburger Emil-Krause Gymnasium. Ihr späteres Interesse an den Politikwissenschaften lag ihrem Urteil nach, in der frühen Erfahrung der Auseinandersetzungen zwischen der islamischen Oppositionsbewegung und dem vom herrschenden laizistischen Regime geprägten Tunesien / Nordafrika der 90er Jahre. Dieses Interesse spiegelt sich heute sowohl in ihrem fachlichen wie auch persönlichen Profil wider. Somit steht ihr Studium am Institut für Politische Wissenschaft an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, wie auch ihr zeitweiliges Engagement für die Menschen-rechtsorganisation Amnesty International in direktem Zusammenhang mit ihren gelebten Erfahrungen. Sie eignete sich besonders intensive Kenntnisse im Teilgebiet Internationale Beziehungen & Außenpolitik des Fachbereiches Politische Wissenschaften an. Ihr Forschungsinteresse gilt der MENA Region und deren Krisenherde. Thema ihrer Magisterarbeit lautet:
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Lebenslauf
Kontakt |
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Ausgewählte islamistische Organisationen: Entstehung, Entwicklung und Einflusssphären
Aktuell arbeitet Lilia Chalghoumi an der Mitgestaltung der Projektgruppe: Islam und Politik. Hierbei handelt es sich um ein gemeinsames Projekt des Instituts für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel (ISUK) und des Forschungsinstitutes der deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), welches ein Forum für einen politischen Dialog mit moderaten Muslimen sein soll. Teilnehmer sollen Vertreter muslimischer Organisationen in Deutschland, Politiker, Beamte, Journalisten und Experten, sowie Vertreter ausländischer Medien sein. Der Bereich der Themen soll Fragen der Integration von Muslimen in europäische Gesellschaften ebenso umfassen, wie Fragen, welche Sicherung und Gestaltung des Friedens und die Demokratie im Mittleren Osten betreffen.
Mehr Infos finden sie auf der Homepage der Projektgruppe: Islam und Politik
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Forschungsschwerpunkte: |
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Transformationsgesellschaften in der islamischen arabischen Welt. |
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Demokratisierungs- bzw. Reformdebatte in der MENA Region. |
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Die islamistische Opposition: Diffuse religiöse Weltanschauung oder pragmatische Alternativkonzepte? |
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Die verschiedenen Strömungen des militanten Islamismus: Zwischen emanzipa-torischem Widerstandsaktionismus und terroristischer asymmetrischer Kriegsführung. |
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